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Operative Augenheilkunde


Mit zunehmendem Alter trübt sich die natürliche Augenlinse ein. Einziges Therapieverfahren ist der operative Austausch der getrübten Linse durch eine Kunststoff-Linse. Da im Fall der Katarak keine alternative Therapie zur Verfügung steht und fast jeder Mensch davon betroffen ist, handelt es sich um den häufigsten operativen Eingriff weltweit.
Die Operation wird heute fast ausschließlich mit lokaler Anästesie ambulant durchgeführt. Sofern keine weiteren, begleitenden Erkrankungen des Auges vorliegen, wird die volle Sehfähigkeit durch die Operation wiederhergestellt.
Wir führen jedes Jahr über 1000 Kataraktoperationen durch - Vertrauen Sie unserer Erfahrung.


In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Linsenimplantaten entwickelt, um die Nachteile der bisher standardmäßigen Monofocallinse auszugleichen. Diese Linsen werden zusammenfassend als Sonderlinsen bezeichnet.
So haben z.B. Multifocallinsen im Gegensatz zur herkömmlichen Monofocallinse mehrere Brennpunkte. Dadurch wird die fehlende Akkomodationsfähigkeit der starren Kunstlinse ausgeglichen, so dass Sie ggf. auf eine Lesebrille verzichten können. Auch eine eventuell zusätzlich vorhandene Hornhautverkümmrung kann durch sogenannte "torische Linsen" ausgeglichen werden.
Leider wurden Sonderlinsen derzeit noch nicht in den Leistungskatalog der GKV aufgenommen. - Wir können Ihnen eine Vielzahl von Sonderlinsen anbieten und beraten Sie gerne!


Im Fall einer sehr hohen Fehlsichtigkeit oder z.B. zur Vermeidung einer Lesebrille kann eine mit zunehmendem Alter sehr wahrscheinliche Katarakt-Operation zeitlich vorgezogen werden. Durch die Implantation einer hochwertigen Sonderlinse (i.d.R. einer Multifocallinse) wird ein hoher Sehkomfort erreicht und ggf. eine Lesebrille vermieden.
Das Verfahren wird als Clear Lens Exchange oder kurz CLE bezeichnet, weil die Operation zu einem Zeitpunkt durchgeführt wird, zu dem die Verschlechterung der Sehkraft durch die Eintrübung der natürlichen Linse noch nicht eingetreten ist.


Als Alternative zu Brille oder Kontaktlinsen kann - zum Ausgleich (sehr) hoher Fehlsichtigkeitendie - die Implantation einer künstlichen Linse vor die körpereigene Linse, vorgenommen werden.

 

Die altersbedingte Maculadegeneration in ihrer feuchten Form wird nach Stand der Medizin aktuell fast ausschließlich durch sogenannte VEGF-Inhibitoren therapiert. Diese Injektionen unter sterilen OP-Bedingungen können oftmal den Verlust an Sehschärfe verhindern bzw. in einigen Fällen sogar z.T. rückgängig machen. 

Andere Krankheiten, die mit IVOM behandelt werden können: Diabetische Makulapathie, Makulaödem nach einem Gefäßverschluss, Myopische Makulapathie und Makulaödem bei Uveitis posterior.